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Mr. Rope Seal

 

Ich bin ein tätowierter Freak, der Vergnügen daran findet, Frauen mit Seilen unter die Decke zu hängen.

 

Meine "unübersehbare" Leidenschaft ist die traditionelle japanische Tätowierung (Irezumi). Daher kommt auch mein Nickname Munewari (geteilte Brust / splitted chest). Er ist die japanische Bezeichnung für die Form der Frontansicht meines body suit.

 

Warum ich mich für Bondage interessiere?

In erster Linie wegen der beruhigenden Wirkung, die der sanft pendelnde, sich drehende Frauenkörper auf meinen unruhigen Geist ausübt.

 

Geradezu magisch angezogen hat mich die Technik des Fesselns, das handwerkliche Geschick. Es fordert meine volle Konzentration, bis hin zu totaler Erschöpfung und  ermöglicht mir dadurch, alles um mich herum zu vergessen oder auszublenden und ganz im "Hier und Jetzt" zu sein. Alle Probleme sind in diesen Momenten nicht mehr existent. Ich erlebe die totale Entspannung der "Gedankenlosigkeit". Der Quatschi in meinem Kopf hält endlich mal die Klappe. Es herrschen Ruhe und innerer Frieden. Ich kann meine Akkus wieder aufladen.

 

Bondage ist für mich aber auch die Ästhetik des Augenblicks. Alles, was durch meine Seile entsteht, das Gefesseltsein, die Unbeweglichkeit, die Muster, die Figuren und die Bilder sind vergänglich. Alles existiert nur für einen kurzen Augenblick. Selbst die Spuren, die meine Seile auf der Haut hinterlassen, vergehen nach kurzer Zeit. Nichts ist mehr zu sehen. Alles ist scheinbar so wie vorher.

 

Süchtig geworden bin ich nach den unsichtbaren Ropemarks, die meine Seile hinterlassen.  Den freigesetzten, aufgewühlten Emotionen, das "sich fallen lassen", die tiefen Gefühle von uneingeschränktem Vertrauen und inniger Zweisamkeit. Diese Spuren findet man in den Augen und  in den Reaktionen der Fesselpartnerin. In ihrer Atmung, ihrem Puls, im Auf und Ab ihres Brustkorbes und im Schweiß auf ihrer Haut. Diese Spuren bleiben deutlich länger.

Einige der Erinnerungen aus gemeinsamen Fesselerlebnissen verschwinden nie mehr. Sie lösen eine Sucht aus, verlangen nach neuer Nahrung und fordern mehr, mehr, mehr ...

 

Ich sehe mich als einen Reisenden auf dem "Weg des Seils". Ich bin sehr gespannt, wohin mich dieser Weg noch führen wird. Eines scheint mir jedoch sicher. Das beste Stück des Weges liegt noch vor mir. Ich kann es daher kaum erwarten, den nächsten Schritt zu gehen.

 

Munewari

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